Abd Al Malik

    • BANLIEUE: Neuhof
    • CREW: Beni Snassen
    • LABEL: Barclay


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    BIOGRAFIE:
    Régis Fayette-Mikano alias Abd al Malik wird 1975 in Paris geboren. Seine Eltern stammen aus dem Kongo und ziehen mit Malik 1981 nach Straßbourg. Dort verlebt er, im Banlieue von Neuhof, seine Kindheit und gründet 1988, zusammen mit Aïssa, Bilal, Karim, Mohammed & Mustapha die Crew N.A.P.. 1996 erscheint deren Debüt und setzt direkt über 25.000 Exemplare ab. Für damalige Verhältnisse eine Sensation, vor allem für eine Gruppe aus der sogenannten Hip Hop Provinz von Straßbourg und als ihr Frontmann ist Abd al Malik damit jedem Kenner des Rap Francais ein Begriff. Die Folge ist unter anderem ein Deal bei Major Sony BMG, über den 1998 das zweite Album von Malik’s Crew erscheint, auf dem Stars wie IAM gefeatured sind. Im selben Jahr sorgt außerdem seine Hochzeit mit der Sängerin Wallen für Schlagzeilen, mit der er zwei Kinder hat und auch noch heute zusammen ist. Nach dem dritten Album von N.A.P. aus dem Jahr 2000 macht sich der fromme Moslem in der französischen Öffentlichkeit als Vermittler zwischen den Kulturen bzw. Religionen einen Namen.

    Fernab der Musik gibt er Kurse über den Islam an verschiedenen Universitäten, spricht in Moscheen und versucht vor allem nach dem elften September 2001 dem allzu negativ gemalten Bild des Islam entgegen zu wirken. Nachdem sich in der Zwischenzeit N.A.P. aufgelöst und er mit Atmosphériques sein eigenes Label gegründet hat, kehrt Abd al Malik 2004 auf die künstlerische Bühne zurück und veröffentlicht Anfang des Jahres das Buch „Qu’Allah bénisse la France“, welches sich mit dem Islam in Frankreich beschäftigt und es bis in die Bestsellerlisten schafft. Noch im selben Jahr erscheint mit „Le Face à face des coeurs“ auch sein musikalisches Debüt als Solo Artist. Was folgt ist ein Ausflug in die Poetry Slam Szene, der ihm unter anderem die Auszeichnung „Bester Künstler des Jahres“ des Radiosenders Europe 2 einbringt. 2006 verwirklicht Abd al Malik mit „Gibraltar“ seinen zweiten Longplayer, schafft es damit erstmals in die Top 20 der Charts und bekommt dafür, bei den renomierten Victoires de la musique, die Auszeichnung für das beste Rap Album des Jahres.

    Knapp zwei Jahre später kommt schließlich niemand mehr in Frankreich an ihm vorbei. Erst realisiert er das Best Of Album von N.A.P., dann released er mit seiner neuen Crew Beni Snassen, zu der sich neben seinen N.A.P. Freunden auch seine Frau Wallen zählen, deren Debüt und kurz darauf kommt mit „Dante“, mittlerweile mit Vertrieb bei Major Barclay, sein drittes Werk auf den Markt. Dieses wird nicht nur sein bis dato größter kommerzieller Erfolg, Abd al Malik erhält bei den Victoires de la musique außerdem sowohl die Auszeichnung als bester männlicher Künstler des Jahres als auch den Award für das beste Rap Album 2008. Diesen Titel erhält er 2010 bereits zum dritten Mal, denn auch sein insgesamt viertes Solo Album „Chateau rouge“ wird damit ausgezeichnet. In den nächsten zwei Jahren ist Abd al Malik fast nonstop auf Tour, die ihn nicht nur in alle Winkel Frankreichs, sondern auch nach Belgien, in die Schweiz oder nach Marokko führt. Im Herbst 2013 publiziert er mit „L’Islam au secours de la République“ sein zweites Buch und wird als Person des öffentlichen Lebens immer wieder zu Diskussionen zum Thema Islam eingeladen.

    Im Winter 2014 ist er mehrfach auf dem Soundtrack zum, auf seinem ersten Buch beruhenden, Kinofilm „Qu’Allah bénisse la France“ verteten, den seine Frau Wallen umsetzt. Im Herbst 2015 meldet sich Abd al Malik, nach fünf Jahren musikalischer Abstinenz, mit seinem fünften Album „Scarifications“ zurück und überrascht mit einer Liaison zwischen Rap, Elektro & House.

    CLIPS:

    DISKOGRAFIE:

    Scarifications (2015)
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    01. Allogène
    02. Daniel Darc
    03. Jamais je t’aime (ft. Wallen)
    04. C’est comme ça !
    05. Stupéfiant
    06. Tout de noir vêtu (ft. Mattéo Falkone & Wallen)
    07. Initiales CC
    08. Redskin (ft. Wallen)
    09. Rain Man (ft. Mattéo Falkone)
    10. À contretemps (ft. Mattéo Falkone)
    11. Love U
    12. Roi de France
    13. Juliette Gréco


    Chateau Rouge (2010)

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    01. Valentin
    02. Ma jolie
    03. Miss América
    04. Mon Amour (ft. Wallen)
    05. Le Meilleur Des Mondes (ft. Primary 1)
    06. Dynamo (ft. Ezra)
    07. Centre Ville
    08. Goodbye Guantanamo
    09. Néon (ft. Mattéo Falkone)
    10. We Are Still Kings
    11. Rock The Planet (ft. Cocknbullkid)
    12. SyndiSKAliste
    13. Ground Zéro (ft. Papa Wemba)
    14. Chateau Rouge


    Dante (2008)

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    01. Roméo et Juliette (ft. Juliette Greco)
    02. Gilles écoute un disque de Rap et fond en larmes
    03. Paris mais…(ft. Wallen)
    04. Circule petit, circule
    05. Lorsqu’ils essayèrent
    06. Césaire (Brazzaville via Oujda)
    07. C’est du lourd
    08. Le marseillais
    09. Le faquir
    10. Conte alsacien
    11. Raconte moi Madagh (ft. Wallen)
    12. HLM Tango
    13. Noces à Grenelle


    Gibraltar (2006)

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    01. Gibraltar
    02. 12 septembre 2001
    03. Soldat de plomb
    04. Les autres
    05. La gravité
    06. Saigne
    07. Mourir à 30 ans
    08. Le grand frère
    09. Il s’rêve debout
    10. M’effacer
    11. Rentrer chez moi
    12. Celine
    13. Je regarderai pour toi les étoiles
    14. L’alchimiste
    15. Adam et Eve (ft. Wallen)


    Le Face à face des coeurs (2004)


    01. Interview avec Pascale Clark
    02. Ode a l’amour
    03. Fleurs de lune (ft. Aissa)
    04. Lettre a mon pere (ft. Aissa)
    05. Ce monde ma muse (ft. Aissa)
    06. en noir & blanc (skit)
    07. Noir & blanc
    08. Traces de lumiere (ft. Aissa)
    09. Pourquoi avoir peur? (ft. Aissa & Wallen)
    10. Vivre a deux
    11. 3 roses jaunes (ft. Wallen)
    12. Sur la place des grands hommes
    13. Le langage du coeur
    14. L’envers & L’endrait (ft. Aissa)
    15. Ou vont les reves
    16. Parfum de vie
    17. Que dieu benisse la france

    FEATURES:
    1996: Album „La Racaille sort un disque“ mit N.A.P.
    1998: Sté Strausz „Ma Génération“ Album – La fin des temps
    1998: Album „La Fin du monde“ mit N.A.P.
    1999: EP „Le Boulevard des rêves brises“ mit N.A.P.
    2000: Sté Strausz „Ma Génération“ Album – La fin des temps
    2000: Album „A L’interieur de nous“ mit N.A.P.
    2007: Wallen „Miséricorde“ Album – Ciao Pantin
    2008: Album „Spleen et ideal“ mit Beni Snassen
    2008: Sachons dire non Chapitre Final Compilation – La Lutte Est En Marche (ft. V.A.)
    2008: Album „Un Monde Perdu & Back In The Dayz“ mit N.A.P.
    2014: Soundtrack „Qu’Allah bénisse la France“ mit Wallen

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